
St. Antonius-Bruderschaft 1509 e.V.
Mit den Bauernschaften
Vossum – Mühlensteeg – Vlaßrath – Vorst
Auf ihr 500-jähriges Bestehen kann die St. Antonius- Bruderschaft in diesem Jahr zurückblicken.
Sie gehört mit zu den ältesten Bruderschaften hier in Straelen.
Die Jahreszahl 1509 der St. Antonius-Bruderschaft 1509 e.V. gilt schon seit langem als Gründungsjahr unserer Bruderschaft.
Leider sind Schriftstücke, die dieses belegen könnten, nicht mehr auffindbar.
Ein bedeutendes Ereignis ist dies sowohl für die Mitglieder als auch für die ganze Gemeinde.
Die Bruderschaft ist in ihrer Zeit dem Wahlspruch, den sie sich auf ihre Fahne geschrieben hat für ,,Glaube, Sitte, Heimat“ immer gerecht geworden.
500 Jahre Vereinsgeschichte, für uns eine unvorstellbare Zeit.
So gibt es hier am Niederrhein Bruderschaften, die auf noch ältere Gründungszeiten zurück greifen können.
Hatten wir laut Protokollbuch aus dem Jahre 1922 eine Mitgliederzahl von 48 und 107 im Jahre 1949, sind wir im Jubiläumsjahr 2009 bei 103 Mitgliedern ( Stand Feb. 2009). Wir wollen weiter daran arbeiten, ,junge Leute für das Vereinsleben zu gewinnen.
Die Vorbereitungen für das Fest sind bereits in vollem Gang.
Wir freuen uns auf ein Jubiläumsschützenfest mit großer Beteiligung der Straelener Bevölkerung.
Bürgermeister Johannes Giesen hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft für dieses Fest zu übernehmen.
Es war dringend notwendig, dass man sich nach 52 Jahren um eine neue Fahne bemühte, da an ihr der Zahn der Zeit genagt hatte. Sie wurde 1956 vom damaligen König Gerhard I. (Gerhard Keuck vom Heuvelshof in Vorst), gestiftet.
Bei der Jahreshauptversammlung standen die Mitglieder geschlossen hinter dem Vorstand, eine neue Fahne anzuschaffen.
Die Fahne wurde von unserer Küsterin, Frau Angelika Fecher, hergestellt. Frau Fecher hat dieses wunderbare Handwerk der Paramentenmacher gelernt. Als ich sie Anfang des letzten Jahres
gefragt habe, ob sie für die Herstellung einer Fahne überhaupt Zeit hätte, sagte sie mir: „Jeder hat ein Hobby, und das ist meins. Wenn ich Eurer Bruderschaft damit eine Freude machen kann, so werde ich sie machen. Bei kirchlichen Festen oder bei einer Trauerfeier sehe ich sie dann ja wieder im Gotteshaus und erfreue mich daran.“
Dieser finanzielle Kraftakt wurde mit Hilfe der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Straelen, der Volksbank an der Niers und der Mitglieder bewältigt.
In der Hl. Messe am Palmsonntag 2008 um 8.00 Uhr enthüllte der Präsident vor den Augen der Gottesdienstbesucher, die neue Fahne und bat Pfarrer Charles Raya um die Segnung.
Der Präsident übergab sie dem Fähnrich mit den Worten:
Nimm Fähnrich das geweihte Tuch
aus meiner Hand entgegen.
Gott schütze dich und Deine Mannen
auf allen Euren Wegen.
Trag diese Fahne stolz und lange mit starker Hand
als Leitbild der Bruderschaft voran.
Wir fanden den (heutigen) Palmsonntag einen würdevollen Tag unsere Fahne weihen zu lassen.
Das Jubiläumsjahr begann am 17.01.2009 um 9.00 Uhr mit der Patronatsmesse in St. Peter und Paul. Zelebrant war Herr Pastor Ludwig Verst.
Nach der Hl. Messe wurde eine neue Fahne, die zur Verschönerung der kirchlichen Feste beiträgt, an Pastor L. Verst durch den Präsi-denten im Namen der Bruderschaft übergeben. Beim anschlie-ßenden Frühstück im Vereinslokal „Goldenes Herz“ gab man die weiteren Aktivitäten des Jahres bekannt.
Mit einer der Höhepunkte wird der 06.06.2009 sein.
An diesem Nachmittag möchte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, einladen dabei zu sein, wenn es um 15.30 Uhr an der Grundschule in Straelen heißt, die Antonius-Bruderschaft ermittelt ihren neuen Jubelkönig.
Für das leibliche Wohl wird immer bestens gesorgt.
Der neu ermittelte Jubelkönig samt Hofstaat wird dann beim Bundesschützenfest, vom 12. - 18.09.2009 in Straelen, nicht nur in der Stadthalle gefeiert.
Als Präsident der St. Antonius- Bruderschaft lade ich Sie alle ein, nicht nur die Bruderschaften, nein, ich betone alle, sich an unseren Festtagen zu beteiligen. Ich halte es daher auch für notwen-
dig, dass die örtlichen Vereine insgesamt darüber nachdenken, ob sie nicht noch stärker miteinander kooperieren und ihre Angebote konzentrieren. Denn nur in der Gemeinschaft miteinander da zu sein, stärkt uns alle.
Erbitten wir auf die Fürsprache des Hl. Antonius
den österlichen Segen!
Hans Pierkes
(Präsident)